„Fasten ist kein Hungern, sondern Nahrung für die Seele“

Das Heilfasten ist eine gute Möglichkeit mit geringem zeitlichem und finanziellem Aufwand etwas Gutes für Körper und Geist zu tun. Gerade in der heutigen, hektischen Zeit bietet das Fasten eine Rückzugsmöglichkeit, um sich auf das Wesentliche zu besinnen. Die Beschäftigung mit sich selbst kann ein positiver Anreiz sein, Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zu überdenken und das innere Heilen wird aktiviert. Durch das Heilfasten bewegt sich bei weitem nicht nur der Zeiger auf der Waage. Im Gegenteil ... die größte Bewegung vollzieht sich in den Gedanken und Gefühlen. Der Verzicht auf Nahrung öffnet ein Tor für Emotionen, Erkenntnisse und eine verstärkte Sinneswahrnehmung. Verdrängte Gefühle oder Konflikte können sich lösen, neue Ideen und Zukunftspläne entwickeln sich.

-Fasten ist vergleichbar mit Tanzen:
das Wichtigste ist es, in Bewegung zu bleiben. Es ist nicht entscheiden, ob Sie nach links, rechts oder vorwärts gehen, der Sinn ist das Tanzen selber. Möglicherweise erschließen sich Ihnen ganz neue Problemlösungen, die Sie bisher nicht für möglich gehalten haben, weil Sie nie den Blick zur Seite gewandt haben, sondern das Ziel immer nur geradeaus vermuteten. Befreien Sie sich von allen Grenzen!-

Warum Heilfasten? Das Heilfasten aus therapeutischer Sicht

Beim Fasten werden Schlacken- und Giftstoffe ausgeschieden, krankhaft veränderte Zellen abgebaut, Gewebe gereinigt und überflüssiges Binde- und Fettgewebe abgebaut. Dies ist wichtig, da in unserer heutigen Zeit der Körper durch denaturierte Lebensmittel, fehlerhafte Ernährung und Lebensweise, Umweltbelastung, Medikamente und Genussgifte belastet wird, was zu Fehlfunktionen und Krankheit führen kann. Heilfasten hat hier eine große therapeutische und präventive Bedeutung. Gleichzeitig mit den körperlichen Reinigungsvorgängen führt das Fasten auch zu einer psychischen Regeneration und geistiger Klarheit und öffnet den Weg zu inneren Kraftquellen. Viele körperliche Erkrankungen sind durch seelische und psychosomatische Störungen mitbedingt, daher wird die Gesundheit entscheidend von einer Veränderung des Bewusstseins mit beeinflusst. Heilfasten betrifft immer den Menschen in seiner Ganzheit aus Körper, Seele und Geist, d.h. es wirkt ausgleichend auf alle Körperenergien und betrifft nicht nur die körperliche Reinigung.

Fasten bietet eine gute Grundlage für jede weitere Therapie und ist auch als alleinige Therapie einsetzbar. Gestörte Körperfunktionen werden während des Fastens auf natürliche Weise normalisiert. Fasten kann als Basistherapie unter Begleitung eines Facharztes und unterstützt durch verschiedene begleitende Therapien, wie chinesische Medizin, Akupunktur, Pflanzenheilkunde, Homöopathie u.a., bei vielen Erkrankungen eingesetzt werden. Heilfasten eignet sich besonders zur präventiven Behandlung bei erhöhtem Erkrankungsrisiko durch ernährungsbedingte Gesundheitsschäden und Stoffwechselbelastungen, wie z.B.:

              -  Bluthochdruck

              -  Erhöhte Cholesterin- und Blutfettwerte

              -  Diabetes mellitus Typ II

              -  Übergewicht

              -  Gicht

              -  Bewegungsmangel

              -  Abwehrschwäche

              -  psychosomatische Störungen

              -  erhöhter Genussmittelkonsum (Alkohol, Zigaretten) 


Therapeutisch wirksam ist Heilfasten bei folgenden Erkrankungen:

- Herz-Kreislauf-Erkrankungen (koronare Herzkrankheit, Infarktprophylaxe und -nachbehandlung, arterielle u. venöse Durchblutungsstörungen, grüner Star)

- Krankheiten des Verdauungssystems (Magen-Darm-Störungen, Darmträgheit und Verstopfung, Lebererkrankungen, Gallenerkrankungen, Morbus Crohn, Colitis Ulzerosa)

- Erkrankungen des Bewegungsapparats (Gelenk- und Weichteilrheumatismus, Arthose, Beschwerden von Muskeln und Bandapparat)

- Hautkrankheiten (Chronische Ekzeme, Schuppenflechte, Neurodermitis, Allergien von Haut- und Schleimhäuten)

-  Atemwegserkrankungen (Asthma bronchiale, chronische Bronchitis/ Sinusitis)

-  Psychosomatische Störungen (bulimische Eßstörungen, depressive Verstimmungen, Nervosität, Schlafstörungen) 


Kontraindiziert ist Fasten bei schwer untergewichtigen Personen z.B. bei fortgeschrittenen Krebsleiden, Magersucht, schwerer Schilddrüsenüberfunktion und Malabsorptionssyndrom, bei deutlich eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion, sowie in Schwangerschaft und Stillzeit. Hohes Alter ist nur eine relative Kontraindikation: bei gutem Allgemeinzustand, ausreichender Hirnleistungsfähigkeit und nicht zu niedrigem Blutdruck ist Fasten durchaus möglich. 


Ob in Ihrem Falle eine Fastenkur anzuraten ist, bzw. wie, wann, wie lange und mit welcher Begleittherapie besprechen sie bitte individuell mit uns!