Gallenblasenreinigung Wirkweise (und Effekte) der Leberreinigung:

Eine funktionierende Verdauung und Verstoffwechselung der aufge- nommenen Nahrung ist die Grundlage für Gesundheit. Kommt es zu Störungen in diesem System, z.B. durch falsche Ernährung, ungenügende Verstoffwechselung und mangelhafte Ausscheidung, kann es zu vielfältigen Gesundheitsstörungen kommen. Eine Leber- und Gallenblasenreinigung kann die Verdauungsfunktion in erheblichem Ausmaß verbessern.

Der Leber kommt im Verdauungssystem eine entscheidende Aufgabe zu; sie ist das Zentralorgan der Entgiftung und unterstützt die Verdauungsfunktion durch die Produktion der Gallenflüssigkeit. Die Leber produziert täglich ca. 1-1,5 Liter Gallenflüssigkeit, die erst über die kleinen Gallengänge der Leber in den großen Gallengang und dann in die Gallenblase geleitet und dort gespeichert wird. (s. anatomische Darstellungen S. 20) Nach der Aufnahme von fett- und eiweißhaltiger Kost schüttet die Gallenblase Gallenflüssigkeit in den Dünndarm aus, damit die Nahrungsbestandteile emulgiert und aufgenommen werden können.

Bei vielen Menschen bilden sich aus verschiedenen Gründen Gallensteine, Gallengrieß oder verdickte Gallenflüssigkeit. Diese müssen nicht immer nur in der Gallenblase selber lokalisiert sein, sie befinden sich auch in den Gallengängen der Leber und sind daher bei Untersuchungen der Gallenblase mit bild gebenden Verfahren nicht unbedingt sichtbar. Sogar größere Gallensteine sind in den meisten Fällen symptomlos bzw. vorhandene Gesundheitsstörungen werden nicht hierauf zurückgeführt.

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„Fasten ist kein Hungern, sondern Nahrung für die Seele“

Das Heilfasten ist eine gute Möglichkeit mit geringem zeitlichem und finanziellem Aufwand etwas Gutes für Körper und Geist zu tun. Gerade in der heutigen, hektischen Zeit bietet das Fasten eine Rückzugsmöglichkeit, um sich auf das Wesentliche zu besinnen. Die Beschäftigung mit sich selbst kann ein positiver Anreiz sein, Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zu überdenken und das innere Heilen wird aktiviert. Durch das Heilfasten bewegt sich bei weitem nicht nur der Zeiger auf der Waage. Im Gegenteil ... die größte Bewegung vollzieht sich in den Gedanken und Gefühlen. Der Verzicht auf Nahrung öffnet ein Tor für Emotionen, Erkenntnisse und eine verstärkte Sinneswahrnehmung. Verdrängte Gefühle oder Konflikte können sich lösen, neue Ideen und Zukunftspläne entwickeln sich.

-Fasten ist vergleichbar mit Tanzen:
das Wichtigste ist es, in Bewegung zu bleiben. Es ist nicht entscheiden, ob Sie nach links, rechts oder vorwärts gehen, der Sinn ist das Tanzen selber. Möglicherweise erschließen sich Ihnen ganz neue Problemlösungen, die Sie bisher nicht für möglich gehalten haben, weil Sie nie den Blick zur Seite gewandt haben, sondern das Ziel immer nur geradeaus vermuteten. Befreien Sie sich von allen Grenzen!-

Warum Heilfasten? Das Heilfasten aus therapeutischer Sicht

Beim Fasten werden Schlacken- und Giftstoffe ausgeschieden, krankhaft veränderte Zellen abgebaut, Gewebe gereinigt und überflüssiges Binde- und Fettgewebe abgebaut. Dies ist wichtig, da in unserer heutigen Zeit der Körper durch denaturierte Lebensmittel, fehlerhafte Ernährung und Lebensweise, Umweltbelastung, Medikamente und Genussgifte belastet wird, was zu Fehlfunktionen und Krankheit führen kann. Heilfasten hat hier eine große therapeutische und präventive Bedeutung. Gleichzeitig mit den körperlichen Reinigungsvorgängen führt das Fasten auch zu einer psychischen Regeneration und geistiger Klarheit und öffnet den Weg zu inneren Kraftquellen. Viele körperliche Erkrankungen sind durch seelische und psychosomatische Störungen mitbedingt, daher wird die Gesundheit entscheidend von einer Veränderung des Bewusstseins mit beeinflusst. Heilfasten betrifft immer den Menschen in seiner Ganzheit aus Körper, Seele und Geist, d.h. es wirkt ausgleichend auf alle Körperenergien und betrifft nicht nur die körperliche Reinigung.

Fasten bietet eine gute Grundlage für jede weitere Therapie und ist auch als alleinige Therapie einsetzbar. Gestörte Körperfunktionen werden während des Fastens auf natürliche Weise normalisiert. Fasten kann als Basistherapie unter Begleitung eines Facharztes und unterstützt durch verschiedene begleitende Therapien, wie chinesische Medizin, Akupunktur, Pflanzenheilkunde, Homöopathie u.a., bei vielen Erkrankungen eingesetzt werden. Heilfasten eignet sich besonders zur präventiven Behandlung bei erhöhtem Erkrankungsrisiko durch ernährungsbedingte Gesundheitsschäden und Stoffwechselbelastungen, wie z.B.:

              -  Bluthochdruck

              -  Erhöhte Cholesterin- und Blutfettwerte

              -  Diabetes mellitus Typ II

              -  Übergewicht

              -  Gicht

              -  Bewegungsmangel

              -  Abwehrschwäche

              -  psychosomatische Störungen

              -  erhöhter Genussmittelkonsum (Alkohol, Zigaretten) 


Therapeutisch wirksam ist Heilfasten bei folgenden Erkrankungen:

- Herz-Kreislauf-Erkrankungen (koronare Herzkrankheit, Infarktprophylaxe und -nachbehandlung, arterielle u. venöse Durchblutungsstörungen, grüner Star)

- Krankheiten des Verdauungssystems (Magen-Darm-Störungen, Darmträgheit und Verstopfung, Lebererkrankungen, Gallenerkrankungen, Morbus Crohn, Colitis Ulzerosa)

- Erkrankungen des Bewegungsapparats (Gelenk- und Weichteilrheumatismus, Arthose, Beschwerden von Muskeln und Bandapparat)

- Hautkrankheiten (Chronische Ekzeme, Schuppenflechte, Neurodermitis, Allergien von Haut- und Schleimhäuten)

-  Atemwegserkrankungen (Asthma bronchiale, chronische Bronchitis/ Sinusitis)

-  Psychosomatische Störungen (bulimische Eßstörungen, depressive Verstimmungen, Nervosität, Schlafstörungen) 


Kontraindiziert ist Fasten bei schwer untergewichtigen Personen z.B. bei fortgeschrittenen Krebsleiden, Magersucht, schwerer Schilddrüsenüberfunktion und Malabsorptionssyndrom, bei deutlich eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion, sowie in Schwangerschaft und Stillzeit. Hohes Alter ist nur eine relative Kontraindikation: bei gutem Allgemeinzustand, ausreichender Hirnleistungsfähigkeit und nicht zu niedrigem Blutdruck ist Fasten durchaus möglich. 


Ob in Ihrem Falle eine Fastenkur anzuraten ist, bzw. wie, wann, wie lange und mit welcher Begleittherapie besprechen sie bitte individuell mit uns!